Futterplan von unseren Hunden.

unser Futterplan besteht aus:

morgens: 

1 Toastbrot mit Kalbsleberwurst

nach dem Gassi 1 Pansenbrot oder 1 trockenes Brötchen oder Brot

zwischendurch haben unsere Hunde immer einen Büffelhautknochen oder was anderes um sich zu beschäftigen.

abends:

die Hauptmahlzeit gibt es bei uns immer abends

1/3 gutes Trockenfutter -näheres dazu siehe unten-

2/3 Gemüse/Obst/Getreide

Auch haben wir immer einige Gläser von einer Kindernahrung im Haus,              zur Ergänzung falls gerade kein frisches Obst bzw. Gemüse zur Hand ist.           Auch die Gläschen mit Hühnchen, Pute, Rind fehlen bei unseren Hunden fast nie. Zur Abwechselung gibt es auch Fisch unters Futter sowie 1x in der Woche ein gekochtes Ei und 1x in der Woche nur das Eigelb.

die Welpen:

anfangs Welpenbrei, Welpenmilch

oder frisches Rinderhack

gutes Welpenhundefutter und alles fast gleich wie beim den Erwachsenen Hunden

 

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1/3 Fleisch

Fleisch einer guten Sorte sollte der Hauptbestandteil des Futters sein. Damit sind keine tierischen Nebenerzeugnisse gemeint, die in der Regel Abfallprodukte sind. Wie man das herausfindet? Auf der Packung finden Sie unter Zusammensetzung den Hauptbestandteil des Futters an erster Stelle, die übrigen folgen nach prozentualem Anteil geordnet. Beginnt die Aufzählung mit Fleisch oder Fleischmehl, am besten Huhn oder Lamm oder Rind, evt. auch Fisch, ist das ein gutes Zeichen.

Achten Sie darauf, ob und in welchem Anteil wertlose Nebenprodukte enthalten sind, die im Endeffekt für die Ernährung nichts bringen, als Füllstoffe dienen und schlimmstenfalls Allergien auslösen.

2/3 Gemüse/Obst/Getreide

Getreide ist ein notwendiger Bestandteil des Futters. Trotzdem darf sein Anteil nicht über dem des Fleisches liegen, um eine natürliche und verträgliche Ernährung zu gewährleisten. Am besten eignen sich aufgeschlossene Vollkornprodukte, die noch alle wertvollen Bestandteile enthalten.

Gemüse und Fette (tierische und planzliche) gehören ebenfalls zu einer ausgewogenen Ernährung.

Heute wird Futter häufig durch Kräuter, Kartoffeln oder Hüttenkäse etc. ergänzt. Diese Bestandteile sind unbedenklich, z.T. sogar wertvolle Nährstofflieferanten.

Mit frischen oder selbst zubereiteten Erzeugnissen (Quark, Joghurt, Möhren, Frischfleisch, Käse, Obst, Gemüse, Reis, Thunfisch im eigenen Saft) wir haben damit gute Erfahrungen gemacht.

Das Trockenfutter bildet den Hauptbestandteil, während die frischen Zutaten abwechslungsreich und ergänzend wirken.

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andere Fütterungspläne für Welpen

50% der Nahrung besteht aus Hühnerhälsen, Flügeln oder Rücken, Kalbsbrustbein, Luftröhren und dann können mit der Zeit auch Kälberschwänze oder ähnliche fleischige Knochen gefüttert werden.

Der Rest besteht aus 'Doggie-Burgers' – die modernen Hamburger für den Hund:

1 kg rohes, gehacktes Fleisch
1 kg rohes, gehacktes Gemüse und/oder Obst (ca. 2/3 festes Gemüse und 1/3 Blattgemüse wie Löwenzahn, Ruccola, Feldsalat etc.)
ev. 1-2 Tassen gekochten Reis (dient eher als Sattmacher)
2 rohe Eier (mit Schale)
2 Teelöffel Fischöl (nicht Lebertran!) oder das Vita-Dermöl (www.barfshop.de), Leinsamenöl oder Olivenöl (am besten abwechseln) 
300 gr. rohe Leber und 100gr andere Innereien (Herz, Niere, Lunge etc.
1 Knoblauchzehen (nur kurweise 3-4 Wochen, dann wieder eine Pause)
2-3 Teelöffel Seealgenmehl
1-2 Teelöffel getrocknete Kräuter (verschiedene) oder frische entsprechend mehr (oder die Mischung von www.barfshop.de)
2-3 Teelöffel Hagebuttenmehl 
1 Teelöffel Spirulina
1 Teelöffel Baumrindenmehl
1 Esslöffel Heilerde (z.B. Schindele’s Mineralien)

Alles zusammen muss fein gehackt und vermischt werden. Man kann natürlich auch grosse Mengen zubereiten und den Rest einfrieren.

Gelegentlich: 1-2 Teelöffel fein gemahlene Nüsse und Sonnenblumen- oder Kürbiskerne, Kokosflocken oder auch Honig, Blütenpollen, Propolis

Statt den Hamburgern:
· Ca. 1-2 x pro Woche eine reine Obstmahlzeit (auch fein püriert) aus verschiedenen Früchten zusammen mit einem Milchprodukt füttern.
· Ca. zweimal pro Woche frischen, grünen Pansen

Ab und zu:
Einen Kalbsknochen zum Benagen

Gemüse, alles fein püriert: 
1/3 sollten Blattgemüse sein wie Rukkola, Lattich, Löwenzahn, Kresse, Krautstiel, Portulak, Nüsslisalat usw., der Rest andere wie Karotten, Sellerie, Zucchetti, Kürbis, Süsskartoffeln, Fenchel, Kohlrabi, Lauch, Brokkoli, Blumenkohl oder beliebiges Obst (Aepfel sind sehr gut für die Verdauung).

Als Mengenangabe wird empfohlen, dem Welpen 3/4 dessen zu geben, dass er bei unlimitierter Nahrungsaufnahme fressen würde. Denn je langsamer ein Welpe wächst, desto weniger besteht die Gefahr von Knochenerkrankungen. 

Voraussichtliche Menge pro Mahlzeit: 300-350 g / 3 x täglich

Anzahl Mahlzeiten: 
bis 3-4 Monaten: 4
bis 6-7 Monaten: 3
bis 12 Monaten oder länger: 2
ab 12 Monaten ev. auch 1 täglich

Beispiel für einen Wochenplan

Menge muß je nach Futterzustand des Welpen laufend angepaßt werden, die einzelnen Mahlzeiten können natürlich in beliebiger Reihenfolge getauscht werden.

Bei 4 Mahlzeiten pro Woche und ca. 10 kg Körpergewicht:

1. Tag:
Morgens: 200-250 g Fleisch-Gemüse-Mix
Mittags: 200-250 g Hühnerhälse
Abends: 200-250 g Fleisch-Gemüse-Mix
Nachts (ca. 22.00 Uhr): 200-250 g Hühnerhälse und ein Stück Kalbsbrustbein oder ähnliches

2. Tag:
Morgens: 200-250 g Fleisch-Gemüse-Mix
Mittags: 200-250 g Hühnerhälse
Abends: 200-250 g grünen Pansen
Nachts (ca. 22.00 Uhr): 200-250 g Hühnerhälse und ein Stück Kalbsbrustbein oder ähnliches

3. Tag:
Morgens: 200-250 g Fleisch-Gemüse-Mix
Mittags: 200-250 g Hühnerhälse
Abends: 200-250 g Fleisch-Gemüse-Mix
Nachts (ca. 22.00 Uhr): 200-250 g Hühnerhälse und ein Stück Kalbsbrustbein oder ähnliches

4. Tag:
Morgens: 200-250 g Fleisch-Gemüse-Mix
Mittags: 200-250 g Hühnerhälse
Abends: 200-250 g Milchprodukt und Obst-Mix (Yoghurt, Quark, Hüttenkäse etc. mit Honig ev. 1 Ei und 1 Teelöffel Leinsamenöl)
Nachts (ca. 22.00 Uhr): 200-250 g Hühnerhälse und ein Stück Kalbsbrustbein oder ähnliches

5. Tag:
Morgens: 200-250 g Fleisch-Gemüse-Mix
Mittags: 200-250 g Hühnerhälse
Abends: 200-250 g Fleisch-Gemüse-Mix
Nachts (ca. 22.00 Uhr): 200-250 g Hühnerhälse und ein Stück Kalbsbrustbein oder ähnliches

6. Tag:
Morgens: 200-250 g Fleisch-Gemüse-Mix
Mittags: 200-250 g Hühnerhälse
Abends: 200-250 g grünen Pansen
Nachts (ca. 22.00 Uhr): 200-250 g Hühnerhälse und ein Stück Kalbsbrustbein  oder ähnliches

7. Tag:
Morgens: fasten
Mittags: 200-250 g Hühnerhälse
Abends: 200-250 g Milchprodukt und Obst-Mix (Yoghurt, Quark, Hüttenkäse etc. mit Honig ev. 1 Ei und 1 Teelöffel Leinsamenöl)
Nachts (ca. 22.00 Uhr): 200-250 g Hühnerhälse und ein Stück Kalbsbrustbein ähnliches


Bei 3 Mahlzeiten pro Tag:

1. Tag
2 x Hühnerhälse, 1 x Fleisch-Mix

2. Tag
1 x Hühnerhälse, 2 x Fleisch-Mix
usw.

Mengenangaben pro 10 kg Körpergewicht

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Die artgerechte Ernährung des Hundes

Warum ist die Qualität des Futter ausschlaggebend für die Gesundheit unserer Hunde? Weil die Stärke des Immunsystems, seine Widerstandskraft gegenüber Krankheiten und dadurch auch die Lebensqualität von der Qualität des Futters abhängig ist. Unsere Hunde werden immer kränker und sterben immer früher. Heute ist bei speziellen Rassen eine Lebenserwartung von 6-8 Jahr normal.

In den USA sehen sich die Gesundheitsbehörden jedes Jahr mit 80 Mio. Fällen von Nahrungsmittelvergiftung konfrontiert, von denen 9000 tödlich verlaufen! Ein guter Teil dieser Vergiftungen rührt von den Hamburgern her, die gefährliche Salmonellenerkrankungen verursachen können. Die Herkunft dieser tödlichen Epidemien wird wie folgt erklärt. Hühnerkot, der als Protein-Lieferant in der Ernährung der Rinder, deren Fleisch für die Herstellung der Hamburger dienen soll, verwendet wird.

1997 hatten die USA die Verwendung von Knochen und Eingeweiden aus Schlachthäusern zur Ernährung von Wiederkäuern verboten, sowie auch die Verwendung von Kadavern von Hunden und Katzen, die in den Veterinärpraxen euthanasiert worden waren. Ebenfalls wurde die Verwendung von Schweine- und Rindermist, menschlichen Exkrementen, Zementpulver, Papier, Abfälle aus Gasthäusern, Abfällen von Fritierfett usw. verboten. Solches war nach chemischer Behandlung an Rinder verfüttert worden, um sie mit wenig Geld fett werden zu lassen. Vielleicht können Sie sich vorstellen, wo diese ‚Abfälle' jetzt landen.

Abgesehen von den fraglichen Inhaltstoffen, die zweifellos in manchem Hundefutter drin ist, es gibt sicher auch Hersteller, die qualitativ hochwertiges Grundmaterial verwenden. Es ist nur schwer, bzw. unmöglich die einen von den anderen zu unterscheiden. Es gibt niemand zu, dass er Ramsch und Abfälle ins Hundefutter hineinsteckt.

Obwohl kommerziell hergestelltes Futter extrem bequem ist, fehlen vitale Enzyme. Fertigfutter wird nach einer fixen Formel berechnet ohne die gesunde Abwechslung von frischen Nahrungsmitteln. Alle Inhaltstoffe sind erhitzt, dadurch sind viele weniger wertvoll und manche direkt gefährlich für die Gesundheit. Die Deklaration von Fertigfuttern sind ebenfalls sehr wenig aussagekräftig. 22% Protein, 10% Fett, 25% Kohlehydrate und 40% Feuchtigkeit. Eine Schuhsohle und Motorenöl ergeben einen ähnlich Prozentsatz von Protein und Fett. Wichtiger ist eigentlich die Verdaulichkeit bzw. die biologische Verfügbarkeit, was der Hund wirklich verwerten kann. Stellen Sie sich vor, wir gehen in ein Restaurant und verlangen 22% Protein, 5% Fett, 30% Kohlehydrate etc. Ernähren wir unsere Familie auch mit einem ‚ausgewogenen' Fertigprodukt oder ist es für uns wichtig, dass wir für frische, abwechslungsreiche Nahrungsmittel sorgen?

10 Jahre (1932-1942) prüfte Dr. Francis Pottenger in einem Experiment mit 900 Katzen die Notwendigkeit von roher Nahrung für Tiere. Er fand einen beträchtlichen Unterschied hinsichtlich Gesundheit von den Katzen, die mit ausschliesslich gekochter Nahrung ernährt wurden und jenen, die rohe Nahrungsmittel bekamen. Die Katzen mit roher Nahrung gediehen prächtig und konnte gesunde Nachkommen zeugen. Die Katzen mit ausschliesslich gekochter Nahrung zeigten immer stärkere Krankheitssymptome bis sie schliesslich in der 3. Generation keine Nachkommen mehr produzieren konnten. Diese Katzen litten unter Verhaltensproblemen, Allergien, Hauterkrankungen, Parasiten, Skelettverformungen, Organschädigungen (Herz, Schilddrüse, Nieren, Leber, Hoden, Eierstöcke und Blase) und Entzündungen des Nervensystems. Wurden diese 2. und 3. Generation Katzen auf rohe Nahrung umgestellt, benötigte es vier Generationen, um sich von den Krankheitseffekten zu erholen.

Nun, die Biologen müssen das Tier, das sich von Natur aus mit gekochter Nahrung versorgt, erst noch entdecken.

Kochen oder sonstige Erhitzungsprozesse binden Nahrungsmoleküle fester zusammen und diese werden dadurch schwerer verdaulich. Hitze zerstört ebenfalls Enzyme und Antioxidiantien, die für eine gute Gesundheit sehr wichtig sind. Enzyme sind Fermente, die den Stoffwechsel steuern und die Zellversorgung ermöglichen und sie können toxische Stoffe entfernen und abbauen. Antioxidiantien sind chemische Verbindungen, die den Alterungsprozess verhindern bzw. verlangsamen. Eine längere Verdauung braucht mehr Energie. Wenn die Bauchspeicheldrüse Enzyme produzieren muss, weil in der Nahrung keine vorhanden sind, muss diese mehr arbeiten, als sie eigentlich kann und wird vergrössert. Ist die Bauchspeicheldrüse überfordert, werde weisse Blutkörperchen (Leukocyten) zur Hilfe in das Verdauungssystem produziert. Dadurch bleiben weniger zur Verfügung um Bakterien zu bekämpfen. Das Immunsystem wird geschwächt. Studien haben gezeigt, dass wenn Fleisch bei hoher Temperatur gekocht wird, krebserregende Stoffe entwickelt werden. Hitze zerstört ebenfalls viele lebenswichtige Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe. Wenn Fette und Oele erhitzt werden, werden sie zu gefährlichen Giften, die das Immunsystem schwächen. Diese Fette sind ebenfalls nicht mehr zum Transport von fettlöslichen Vitaminen geeignet.

Kommerziell hergestelltes Fertigfutter wurde nicht entworfen, um die Bedürfnisse unserer Haustiere in optimaler Art und Weise zu decken, sondern schlicht und einfach, um die Reste der Menschlichen Nahrungsmittelindustrie gewinnbringend zu verwerten. Es ist wohl kein Zufall, dass nahezu alle grossen Haustierfutterfabrikanten Tochterfirmen von Nahrungsmittelindustriefirmen sind. Es geht hier um Profit.

Hauptbestandteil von Fertigfutter ist Getreide, manchmal bis zu 90%. Hunde und Katzen brauchen gar kein Getreide, es kommt in der Natur nicht (oder zumindest nur in minimalster Menge) vor, das Getreide aufgenommen wird. Gemäss Studien sind Getreide krebserregend für den Hund. In Amerika, die seit 60 Jahren Fertigfutter kennen, ist Krebs die Todesursache Nr. 1 bei Hunden.

  Die Mythen der Futtermittelindustrie: Kommentar
1. Das Verdauungssystems des modernen Hundes ist unterschiedlich von dem seiner Vorfahren und darum muss der Hund heute anders gefüttert werden. Es braucht ca. 10000 Jahre um eine solche Veränderung herbeizuführen.
2. Hunde sollten keine Knochen und andere rohe Nahrungsmittel fressen. Gekochte Knochen sind gefährlich, nicht rohe.
3. Hundefutter muss generell gekocht werden. Gekochte Nahrung ist tote Nahrung.
4. Man benötigt einen Universitätstitel, um seinen Hund füttern zu können. Gesunder Menschenverstand reicht durchaus.
5. Fertignahrung ist das beste Nahrungsmittel für Ihren Hund. , weil es den Herstellern dient (oder war es verdienen?).
6. Jede Mahlzeit muss komplett und ausgewogen sein. Die Nahrung muss über einen bestimmten Zeitraum komplett und ausgewogen sein.

Bei der Ernährung unsere Hunde, dürfen wir nicht von unserer Ernährung ausgehen, sondern müssen verstehen, dass der Hund (Canis lupus familaris) und die Katze Fleischfresser bzw. Beutefresser sind und keine angepassten Vegetarier wie wir Menschen.

Vorteile von Fertignahrung sind: Es ist praktisch und bequem.

Nachteile sind: Es ist ungesund und reduziert die Lebensspanne um durchschnittlich 5 Jahre.

Was frisst nun der Wolf oder Wildhunde von Natur aus?

Sicher werden auch grosse Beutetiere gejagt und gefressen, der Hauptteil der Nahrung besteht jedoch aus ‚ganzen' Beutetieren, die mit Haut und Haar verschlungen werden, wie Nagern und Vögeln, wenig Beeren, Gemüsen und Kräutern und natürlich auch Insekten. Das Mengenverhältnis muss dem eines Beutetieres entsprechen, Anteil Fleisch, Knochen ist am grössten, Innereien und Gemüse und Früchte sind in wesentlich kleineren Mengen nötig.

Wie können wir dem Hund auf eine einfache Art und Weise artgerecht ernähren?

Ich stelle Ihnen hier einige ‚Rezepte' vor:

Gretchen Miller's Hausrezept

Gretchen Miller begann 1970 ihr Hundefutter selbst zu zubereiten. Sie züchtete Dackel jedoch traten schwere gesundheitliche Probleme (Leberkrankheiten) bei vielen, auch nicht verwandten Tieren auf. Sämtliche Umgebung (Wände, Böden, Farbe, Wasser etc.) wurde gründlich getestet, jedoch ohne Erfolg. Nachdem sie auch das Hundefutter untersuchte und mit den Resultaten nicht befriedigt wurde, begann sie ihr Programm mit selbst zubereiteter Nahrung. Innert kurzer Zeit dieser Fütterung war die Veränderung bei den Hunden überwältigend. Ihre Gesundheit verbesserte sich allgemein und Gretchens Tierarztrechnungen wurden drastisch reduziert. Fell- und Hautprobleme verschwanden, Flöhe verschwanden und Wurmtests wurden negativ. Sie hatte mehrere Hunde mit Schilddrüsenveränderungen, doch nach einigen Monaten waren die Werte normal. Die älteren Hunde wirkten jünger und ihr Energielevel erhöhte sich.

In der Mitte der 80iger Jahre schloss sie ihre Zucht aus persönlichen Gründen. Sie fütterte wieder Fertigfutter und dachte, dass ein gutes Naturnahes Futter würde so gut sein, wie das Hausgemachte. Sie bemerkte keine grossen Veränderungen bei den Hunden. Sie kaufte einen Bouvier für ihren behinderten Sohn und bald darauf nahm sie einen zweiten aus dem Tierheim. Plötzlich traten Probleme auf. Zuerst Hautprobleme, gefolgt von ernsthafteren Leiden. Sie probierte andere Marken und beschloss schlussendlich wieder ihr Hausrezept zu füttern, mit dem selben Resultat wie vor 15 Jahren, die Krankheiten verschwanden.

Ihre Erfahrungen zeigen, dass Hunde, die mit hausgemachter Nahrung aufgezogen wurden, länger lebten, als jene mit dem Fertigfutter. Sie hatte mehrere Dackel, die über 20 Jahre alt wurden, einer sogar 25 Jahre und der hatte am Schluss noch alle seine Zähne. Ihre Setter wurden über 10, 2 über 20 Jahre und der älteste 23. Die Hunde, die mit Fertigfutter gefüttert wurden, lebten sehr viel kürzer. Die Gesundheit der Hunde mit der Hausgemachten Nahrung war wesentlich besser, als dieselben Hunde mit Fertigfutter. Flöhe und Würmer gab es keine.

Gretchen ist der Meinung, dass wenn wir unseren Hunden eine gute Nahrung, frei von Chemikalien und Zusätzen geben, Stress minimieren und für eine glückliche und gesunde Bewegung sorgen, können wir das Leben unserer Haustiere verlängern.

Gretchens Rezept lautet für einen Bouvier (35-40 kg) wie folgt:

Morgens:
1 Tasse gekochtes Hafermehl oder Haferflocken
1-2 Tassen Gemüse und/oder Früchte roh oder gekocht
2 Esslöffel Honig
2 Esslöffel Safloröl
500 mg Vitamin C
½ Tasse Milch und
alle 2 Tage 2 rohe Eier mit Schale
und abends ca. 750 - 1000 gr. von folgender Mischung:
5 kg Fleisch
3000 Einheiten Vitamin E
5000 mg Vitamin C
½ Tasse Lebertran 1
¼ Tasse Apfelessig
¼ Tasse Kelp
1 Tasse Bierhefe
1 Tasse Knochenmehl
1 Tasse Weizenkeime
3 Tasse Weizenkleie
5 Tassen frische oder 1 Tasse getrocknete Kräuter
1 ganzer Knoblauch, gehackt

Dr. Billinghurst's Konzept:

Anzahl Mahlzeiten (bei 2 Fütterungen im Tag) über zwei Wochen:
16 x rohe, fleischige Knochen (RFK)
4 x Gemüse
4 x Innereien
2 x Fleisch
1 (2x) Tag fasten

RFK (rohe, fleischige Knochen):
Poulet: Rücken, Hals, Flügel, Schenkel oder ganzes Huhn (Suppenhuhn)
Truthahn: Rücken, Hals etc.
Lamm: Rippen, Knorpel
Rind: Brustbein, ab und zu Gelenksknochen (nur 1xWoche)
Fleisch: Muskelfleisch, Ganzes Huhn (für grosse Hunde)
Fisch: Ganze Fische
Innereien: (10%-15% der Diät)
Leber, Nieren, Magen, Herz, Hirn
Gemüse:
Püriert oder ganz fein gerieben: Karotten, Brokkoli, Blumenkohl, Sellerie, Spinat, Krautstiel, Lattich, Kürbis, Früchte
Diverses: rohes Ei mit Schale
Früchte: Ueberreif oder getrocknet
Milchprodukte: Cottage Cheese oder Yoghurt
Zusätze:
Weizenkeimöl 1 Teelöffel
Knoblauch Pulver oder 1 Zehe pro Tag
Kelp 1 -3 Teelöffel per 25 kg pro Hund pro Tag
Vitamin B Bierhefe - 1 -3 Teelöffel per 25 kg pro Hund pro Tag
Vitamin C 100 mg per kg pro Hund (in zwei Dosen)
Vitamin A Leber 1 oder 2-mal pro Woche oder Lebertran Vitamin E 10 -20 mg per kg pro Tag
Vitamin D 15 Minuten pro Tag in der Sonne
Vitamin K Grünes Blattgemüse, frische Leber und Fisch, Lattich (grüne, äussere Blätter), Blumenkohl, Spinat
Apfelessig 2 Esslöffel pro Tag für einen 45 kg Hund
Leinsamenöl 1 Esslöffel pro Tag

Futterplan:

1. Woche: RFK RFK RFK RFK RFK RFK RFK
  RFK Gemüse Innereien Fleisch Gemüse Innereien RFK
2. Woche: RFK RFK RFK RFK RFK RFK Fastem
  RFK Gemüse Innereien Fleisch Gemüse Innereien Fasten

Dr. Billinghurst ist ein Australischer Tierarzt, der seit über 20 Jahren seine Kunden über die Ernährung ihrer Haustiere befragt hat. 90% der kranken Tiere wurden mit Fertigfutter ernährt, 90% der gesunden Tiere mit Knochen und Tischabfällen.

Die ultimative Ernährung von Kymythy Schultze:

Für einen 22 kg schweren Hund gelten die folgenden Ansätze:
1 Tasse rohes Muskelfleisch
1 Truthahnhals oder 6 Hühnerhälse 3 Esslöffel
Gemüse püriert
2 Teelöffel Kelp/Alfalfa
1 Teelöffel Lebertran
2 Teelöffel Leinsamenöl
3000-6000 mg Vitamin C

Fleisch: Huhn, Rind, Lamm, Eier (1xpro Woche Leber oder Herz)
Knochen: Huhn oder Truthahn (Hals, Rücken oder Flügel)
Gemüse: Karotten, Brokkoli, Kürbis, Sellerie, Weizengrass, Petersilie
Essentielle Fettsäuren: Fischöl, Leinsamenöl oder Lebertran
Kräuter: Kelp (Algen) und Alfalfa (Sprossensalat)
Vitamin C: calcium oder sodium ascorbate (ester C)
Optional: Rindergelenksknochen, Apfelessig, Verdauungsenzyme, Nüsse, Früchte
1 x pro Woche fasten

K. Schultze ist eine Amerikanische Ernährungswissenschaftlerin für Haustiere, sie empfiehlt keine Getreide, Milchprodukte und Bierhefe an Hunde und Katzen zu füttern.

Fasten

Sehr viele Leute empfehlen alle ein oder zwei Wochen einen Fastentag, an dem nur frisches Wasser gereicht wird. Warum? Fasten ist für Tiere ein normaler Vorgang, nicht jeden Tag ist Nahrung garantiert und bei Krankheit fasten Tiere instinktiv. Die Energie, die für die Verdauung benötigt wird, kann an irgendeinem anderen Teil des Körpers verwendet werden. Proteinreiche Nahrung, die der Hund braucht, belastet Verdauungs- und Ausscheidungsorgane. Durch einen Fastentag können sich diese Organe reinigen und regenerieren. Die benötigte Futtermenge eines Tieres muss auf 6 Tage aufgeteilt werden. In der Regel hat der Hundehalter mehr Mühe mit dem Fastentag, als der Hund. Der gewöhnt sich schnell daran. Regelmässiges Fasten kann die Lebensdauer bei Mensch und Tier um das Doppelte erhöhen! Bei Junghunde bis 1 Jahr, soll lediglich eine Mahlzeit pro Woche ausgelassen werden, sonst gilt 1 Tag pro Woche.

Die Umstellung der Nahrung:

Im allgemeinen wird empfohlen direkt und sofort umzustellen, nicht den Anteil neuer Nahrung allmählich zu erhöhen, da dies grössere Schwierigkeiten verursachen kann, als bei einer radikalen Umstellung. Am besten beginnt man mit mindestens einem Fastentag, besser drei. Am Anfang ist es für den Hund am einfachsten mit Hühnerhälsen zu beginnen, dann vielleicht Flügel und Rücken. Kalbsbrustbeine und Kugelgelenke sollten erst gefüttert werden, wenn sich der Hund an Knochen generell gewöhnt hat. Es ist von Vorteil, immer zuerst einen neues Nahrungsmittel zuzufügen, nicht x verschiedene miteinander. Der Verdauungstrakt braucht Zeit, sich umzustellen. z.B. erster Tag Frischfleisch, zweiter Tag Poulethälse, dritter Tag Fleisch mit Zusätzen (Gemüse), vierter Tag Poulethälse und Rücken, fünfter Tag Fleisch mit Zusätzen und Kalbsbrustbein, etc.
Anfangs lieber zwei und dreimal füttern und später dann zu einmal täglich übergehen. Am Anfang ist der Nahrungsbedarf relativ gross, dies gibt sich aber mit der Zeit, wenn alle benötigten Nährstoffe wieder ‚aufgefüllt' sind.

Entgiftungserscheinungen

Wurde über längere Zeit Fertigfutter gefüttert oder wurde der Organismus des Tieres mit Antibiotika und Narkosemittel usw. belastet, können sich im Hund Giftstoffe angesammelt haben. Diese können bei artgerechter Nahrung endlich ausgeschieden werden. Dies kann folgende Folgen haben: Erbrechen, Durchfall, schlechter Atem, Juckreiz, Tränende Augen, schmutzige Ohren, Zysten und Tumore. Die Symptome können sofort, in ein paar Tagen oder sogar nach Monaten auftreten, die Dauer ist ebenfalls unterschiedlich. Hunde mit Hautproblemen werden vermutlich über die Haut entgiften, Hunde mit Verdauungsbeschwerden über Magen/Darmtrakt. Man kann das wie eine Homöopathische Erstverschlimmerung ansehen.

Zur Unterstützung können Brennesseltee und/oder Blütenpollen gegeben werden.

Krankheitsvorsorge

Gemäss einigen Medizinern ist Krebs zu 90% vermeidbar - durch gesunde Ernährung, gesunde Lebensweise und regelmässiges Fasten. Bei Krebs ist es besonders wichtig, kein Getreide und keine Milchprodukte zu füttern, sie begünstigen das Wachstum der Krebszellen.
Hautprobleme und Juckreiz sind in den meisten Fällen nahrungsbedingt - sie verschwinden von selbst bei artgerechter Nahrung.
Organische Krankheiten (Bauchspeicheldrüse, Leber, Nieren usw.) können sich bei richtiger Nahrung wieder erholen.
Arthrose ist ebenfalls ein Zeichen von ungeeigneter Nahrung, Lebertran wird zur Schmerzlinderung empfohlen. Löwenzahn (Blätter und/oder Wurzeln) ist ebenfalls ein gutes Mittel. Als Ergänzungsmittel kann Glukosaminsulfat helfen.
Magendrehungen kommen bei artgerechter Nahrung praktisch nicht vor.
Hüftgelenksdysplasie kann mit Vitamin C-Gaben an trächtige und säugende Hündinnen, sowie an Welpen weitgehend verhindert werden.
PRA resultiert gemäss Studien aus einem Vitamin E-Mangel. Vitamin E kommt in Pflanzlichen Oelen, Nüssen, Vollkorn, Weizenkleie und grünen Blattgemüsen vor.

Der Welpe, der junge, erwachsene und alte Hund

Ein Welpe erhält von Anfang an, dieselbe Nahrung wie der erwachsene Hund, nur die Menge variert und die Anzahl der Fütterungen. Generell sollten Hunde langsam wachsen, daher ist es besser zu wenig zu füttern, als zu viel. Je schlänker wir unsere Hunde halten, desto länger leben sie. Studien an Ratten haben ergeben, dass je schneller sie wachsen, desto früher sterben sie. Ein Welpe oder Junghund darf nicht unterernährt sein, aber auch nicht pummelig. Die Rippen sollten gut spürbar sein.
Der alte Hund braucht hochwertige und auch etwas mehr Nahrung, da er nicht mehr alle Nährstoffe so gut verwerten kann. Eigenartigerweise ist das 'Wissen', dass ältere Hunde einen anderen Nahrungsbedarf als junge Hunde haben, im selben Moment aufgetaucht, als das erste Seniorfutter auf den Markt kam.

Allgemeines über Fütterung

Die Nahrung für unsere Hunde sollte immer zumindest Zimmertemperatur haben. Am besten füttert man frische Ware d.h. nicht tiefgekühlt. Zumindest sollte ein Teil der Nahrung frisch sein. Beim Tiefkühlen gehen Nährstoffe verloren. Wenn Tiefgekühltes gefüttert wird, soll das Auftauwasser mitgefüttert werden, dort sind wasserlösliche Vitamine enthalten. Auch Gemüse sollte frisch zubereitet werden und nur im Notfall vorbereitet und ev. tiefgekühlt. Generell soll einmal pro Tag gefüttert werden. Der Verdauungstrakt muss sehr viel leisten und kann sich nicht erholen, wenn immer wieder Nahrung kommt. Zwischendurchmahlzeiten sind für den Hund nicht gesund. Auch sollten Trockenstücke selten gefüttert werden. Der Hund hat mit frischen Knochen genug Material für seine Kaumuskulatur.

Wasser und Futter soll nicht nicht Plastikgefässen angeboten werden. Für die Fütterung sind Stahl- oder Emailbecken am besten. Für Wasser können Stahl, Email- oder Glasschüsseln verwendet werden.

Die nötige Nahrungsmenge zu bestimmen ist fast nicht möglich, das kommt auf den individuellen Hund an, jedoch kann man mal ein paar Tage eine bestimmte Menge füttern und je nach dem, ob der Hund ab- oder zunimmt wieder anpassen.

Die einzelnen Bestandteile und mengenmässer Anteil

Grösster Anteil soll Fleisch und Knochen (70-80%) sein: Poulethälse haben viel Knochenanteil, ebenfalls Pouletrücken und Kalbsbrustbein und natürlich Gelenksknochen. Ich füttere z.B. ¾ der Mahlzeit Poulethälse und 1-2 Rücken oder auch nur Poulethälse bzw. ein ganzes Poulet oder ca. 2/3 Muskelfleisch (Geflügel, Kaninchen, Lamm, Rind, Wild, Fisch) 1/3 Kalbsbrustbein.
Es wird empfohlen Fleischarten nicht zu mischen, wegen der besseren Verdaulichkeit, hingegen schadet es nicht unbedingt, wenn man es trotzdem tut.
Ich füttere Fleisch in grossen Stücken oder gehackt und mische es mit dem Gemüse. Innereien sollten nicht zuviel gefüttert werden, erstens wegen den Schadstoffen, die sie enthalten und zweitens weil sie bei der Verdauung Mineralstoffe entziehen können. Nur 10-15% der Nahrung soll aus Innereien bestehen. Sie sind aber wichtig, da sie wertvolle Vitamine enthalten.
Gemüse macht ca. 10-15% der Mahlzeit aus. Gemüse, muss damit der Hund die Inhaltstoffe verwerten kann, püriert werden, da er die Zellwände nicht aufschliessen kann. Man kann auch fein raffeln, aber dies ist nicht so effizient. Eine Küchenmaschine kann verwendet werden, entweder ein Mixglas oder noch besser ein Gerät mit Messern - ein Zerhacker, ein Entsafter wäre ebenfalls geeignet. Als Gemüse eigenen sich alle nicht blähenden d.h. keine Kohlarten z.B. Rüebli, Sellerie, Fenchel, Gurke, Zucchetti, Kürbis, Spinat, Lattich, Krautstiel etc., höchstens 1 x pro Woche Blumenkohl, Brokkoli, Randen, keine Kartoffeln, Tomaten, Peperoni, Aubergine (Nachtschattengewächse). Ideal sind Lattich, Spinat, Krautstiel - die Blattgemüse.
Zusätze betragen ca. 5-10%. Alle 2 Tage können Eier mit der Schale, Knoblauch, Seealgenmehl, Kräuter, Apfelessig, Oele (Leinsamen, Safloröl, Sonnenblumenöl, Olivenöl), Honig, gemahlene Nüsse (keine Erdnüsse), Sonnenblumenkerne, Leinsamen etc. gegeben werden. Oele müssen kaltgepresst sein und Honig kaltgeschleudert, damit die wertvollen Inhaltstoffe auch noch da sind, sonst sind sie wertlos.

Bezugsquellen

Frischfleisch, Knochen und Poulethälse erhalten Sie bei Ihrem Metzger. In der Regel ist es günstiger, wenn Sie einen kleineren Metzger fragen, als bei einem Supermarkt. Ich kaufe den Bedarf für eine Woche ein und lagere es in einem separaten Kühlschrank. Die Firma Goldenway in Uster liefert Frischfleisch, Poulethälse und Kalbsbrustbein direkt nach Hause. Kelp gibt es in Form von Tabletten (Kelpasan) oder als Seealgenmehl (Goldenway). Eine Kräutermischung, Ölmischung und andere Nahrungsergänzungsmittel finden Sie im Drei Hunde Nacht Online-Shop (www.barfers.de). Leinsamenöl, Apfelessig und Honig (kaltgeschleudert) bekommt man in der Drogerie.

Weitere mögliche Nahrungsmittel

Getreide
Getreide ist für den Hund nicht nötig und viele vertragen es auch nicht, andere wiederum gut. Wenn Getreide gefüttert wird (z.B. Dinkel oder Hafer), muss es gekocht werden.

Milchprodukte
Hier ist es ähnlich, manche Hunde vertragen sie, andere nicht, nötig sind sie nicht. Hingegen kann bei langanhaltender Darmstörung etwas Yoghurt die Darmflora wieder in Ordnung bringen.

Knochenmehl
Das wäre eigentlich ein gutes Zusatzmittel, wenn man keine Knochen füttern möchte. Es hat nur einen Haken, es ist meistens gekocht wegen der Haltbarkeit und somit nährstoffmässig wertlos.

Lebertran
Nicht jeder Hund verträgt es, manche empfehlen es, jedoch kann es auch mit frischer Leber ersetzt werden. Auf jeden Fall darf nicht zuviel gegeben werden, manche empfehlen nur 1 Mal pro Woche eine kleine Menge.

Die grössten Bedenken gegen eine gesunde Ernährung

Pouletknochen sind gefährlich für Hunde:
Alle Knochen sind gefährlich für Hunde .... wenn sie gekocht wurden. Gekochte Knochen werden spröde und splittern dann und können Verletzungen verursachen. Es braucht anfangs vielleicht etwas Ueberwindung ein ganzes Huhn roh zu füttern, aber ich kann Ihnen versichern, meine Hunde haben es bestens überlebt.

Rohes Pouletfleisch ist gefährlich:
Rohes Pouletfleisch kann Salmonellen und andere Bakterien enthalten, das ist richtig. Die sind für den Menschen gefährlich, auch richtig. Der Hund hat ein wesentlich agressiveres Verdauungssystem als der Mensch und kann deshalb, sofern gesund, problemlos mit solchen Bakterien und Einzellern fertig werden. Durch den kurzen Verdauungstrakt haben Bakterien gar keine Gelegenheit sich anzusiedeln.

Mein Hund verträgt keine Knochen:
Dachte ich auch immer. Das Problem war, dass Hunde die Kombination mit Fertigfutter nicht vertragen. Fertigfutter ist schwer verdaulich und Knochen auch, beides zusammen ist in der Regel zuviel für die Verdauung. Darum ist auch die radikale Umstellung empfohlen. Bei Brustbein kam es bei uns auch vor, dass ein Hund den wieder retourniert hat - ein-, zweimal, dann ging es. Der Hund muss sich zuerst daran gewöhnen. Ab und zu einen Knochen ist problematischer, als täglich einen.

Warum empfehlen so viele Tierärzte Fertigfutter?
Nahezu die gesamte Forschung über Haustiernahrung liegt heute in den Händen der Futtermittelindustrie. Riesige Summen werden an Universitäten gesponsert. ‚Spezialisten' von den Forschungszentren geben Vorträge für angehende Tierärzte. Die Ausbildung bezüglich Ernährung bei Tierärzten ist eher spärlich. Und schlussendlich ist die Objektivität in Frage zu stellen, wenn man damit Geld verdient.

Wie kann ich sicher sein, dass meinem Hund nichts fehlt?
Sie können das Blut untersuchen lassen, dort werden Nährstoff- oder Vitaminmängel festgestellt.

Fallbeispiele:

Ein dreizehnjähriger Tervueren konnte wegen seiner Arthrose kaum noch aufstehen und man überlegte sich, ihn einschläfern zu lassen. Er wurde trotz seines hohen Alters auf die 'Knochen'-Ernährung umgestellt. Nach einer Woche war er wieder fähig ohne Hilfe aufzustehen und nach zwei Wochen rannte er seinem Frisbee hinterher, nicht mehr so schnell, aber immerhin. Er wurde 17 Jahre alt bei bester Gesundheit.

Ein Cockerspaniel hatte von Anfang an gesundheitliche Probleme, Ohrenentzündungen, Magenbeschwerden und Durchfall sowie schwere Ekzeme vor allem am Bauch. Alle Behandlungen blieben ohne langfristigen Erfolg. Die Umstellung der Ernährung auf rohe Nahrung brachte eine vollständige Genesung.

Ein 10jähriger Deutscher Schäferhundmischling wurde im Alter von 10 Jahren auf rohe Nahrung umgestellt. Er hatte harte Zahnbelege, die auf Grund des Narkoserisikos nicht operell entfernt werden konnten. Nach 3 Tagen waren nur noch kleine Flecken von Zahnstein zu sehen und nach 6 Monaten sind seine Zähne nun wieder komplett weiss. Appetit und Energielevel ist deutlich erhöht.

Die Vorteile einer artgerechten Ernährung:

Stärkere Abwehr gegen Krankheiten und Parasiten
Kein Körper- oder Mundgeruch
Gesunde Haut und Fell
Verbesserte Verdauung
Saubere Zähne
Starke Nägel
Saubere Ohren
Kleiner, kompakter Kot und
die Befriedigung, genau zu wissen, was Ihr Haustier frisst.

Die Nachteile:

Es braucht etwas mehr Zeit und Vorbereitung, es ist etwas teurer als ein Billigfutter, dafür spart man beim Tierarzt.

Wie bin ich auf diese Fütterung gekommen?

Ich hatte zwei Hunde, die sehr früh starben, einer mit 5 ½ Jahren, der andere mit knapp 9. Ich habe Fertigfutter und auch Hausgemachtes gefüttert, aber nicht richtig. Die richtigen Information haben mir damals gefehlt. Ich habe viel gekocht und sehr wenig Knochen gefüttert. Meine Hunde waren sehr viel krank und die Tierärzte konnten mir nicht helfen. Ich habe es mit der Schulmedizin und mit Alternativ-Methoden probiert, aber ohne Erfolg und nie hat mich jemand gefragt, was ich füttere.
Auch bei den jetzigen Hunde hatte ich immer ab und zu Verdauungsprobleme. Ich liess immer etwas anderes weg und es wurde kurz besser aber verschlechterte sich dann wieder. Ich habe alles weggelassen, aber nie das Getreide. Erst seit ich kein Getreide mehr füttere, haben meine Hunde keine Probleme mehr.

Es existiert bei uns ein riesiges Manko an Information über Ernährung und über die Bedeutung der Ernährung. Wir alle wollen das Beste für unsere Hunde. Ich glaube, ich habe ein wichtigen Schlüssel gefunden, für ein langes und gesundes Leben. Darum möchte ich diese Informationen mit Ihnen teilen. Wie ich, haben Sie nun Informationen erhalten, die Sie ignorieren können oder über die Sie nachdenken und schliesslich Ihr Gefühl entscheiden lassen, was das Beste ist.

Fazit

Wie Sie sehen, gibt es viele verschiedene Arten einen Hund gesund zu füttern. Es ist nur eines gemeinsam: es ist alles besser als Fertigfutter. Die Verantwortung für unsere Gesundheit und die unserer Haustiere liegt nicht beim Tierarzt oder bei der Futtermittelindustrie, sondern sie liegt in unseren Händen.
Gehen Sie nicht den einfachsten und bequemsten Weg, sondern den besten. Unseren Hunden ist nur ein kurzes Leben auf unserer Erde beschieden und sehr viel Einfluss können wir darauf nicht nehmen. Aber in diesen Grenzen haben wir die Möglichkeit die Voraussetzungen für ein langes und gesundes Leben zu schaffen. Nehmen Sie es in die Hand.

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Richtige Zusammensetzung einer Hundemahlzeit

Für den ausgewachsenen Hund gilt;

Fleisch: Nie eine reine Fleischmahlzeit geben. Der Fleischanteil an einer Mahlzeit soll für einen erwachsenen Hund höchsten 1/3 betragen (für Junghund 2/3). Schweinefleisch, wenn überhaupt soll stets gekocht werden.

Sehr gut eigenen sich Muskelfleisch vom Rind, Pferd, Hammel/Lamm, Kalb, Pute, Wild. Pansen, Herz, Leber gekocht sind eine schmackhafte Abwechslung im Speiseplan. Sehr gesund und beliebt bei unseren Vierbeinern sind gekochtes Hühnerfleisch (Hühnerbrühe) und gekochter Fisch.

Benutzen Sie zum anbraten z.B. Oliven oder Sonnenblumenöl.

Die restlichen 2/3 einer Mahlzeit sollen aus Getreideprodukten und Gemüse bestehen. Geeignet sind Vollkornreis, Haferflocken, Weizenflocken oder Mais gekocht.

Gemüse nicht länger als 10 bei geringer Hitze dünsten oder garen. Benutzen sie anschließend das Garwasser zum Überbrühen.

Wertvolle Zusätze zu jeder Mahlzeit sind Bierhefeflocken (nicht mitkochen), Weizenkleie, pro Woche 2 Eier, auch eine kleine Prise Salz verträgt der Hund gut.

Milchprodukte, wie Hüttenkäse, Quark, Joghurt sind immer gut und unsere HUnde lieben diese.

 

 Frühstück

 
 
  • 2 warme Toasts mit Leberwurst
  • 2 Vollkornbrotschnitten mit Blutwurst
  • Magerquark mit zerdrückter Banane
  • Milchreis mit 1 Löffel Honig und einem kleinen Fruchtjoghurt
  • Haferflocken in warmer Milch, 1 EL Honig, Quark oder Joghurt
  • Zwieback in warmer Milch, 1 EL Honig, Quark, Joghurt oder Hüttenkäse
  • Warme Knochbrühe mit Haferflocken
  • 1-2 Pfannkuchen
  • Cornflakes mit Milch und Fruchjoghurt

 

Fleisch

 

Rindfleisch mit Kartoffeln

 

Zutaten

5 mittelgrosse Kartoffeln, 3 Tassen Gemüsebrühe, 1/2 Bund Petersilie, 1 Dose Rindfleisch 300 gr.

Zubereitung

Kartoffeln kochen und pürieren. Anschließend in die heiße Gemüsebrühe einrühren. Das Fleisch zerkleinern und unter die Kartoffeln mischen. Die kleingeschnittene Petersilie unterrühren und auskühlen lassen.

 
 

gekochtes Herz mit Reis, Zuccini

 

Zutaten

1/2 bis 1 Herz, 1 Suppentasse Reis, 1/2 Zuccini, 1 Gemüsebrühwürfel, 1 Lorbeerblatt

Zubereitung

Das Herz in Wasser mit einem Lorbeerblatt und dem Brühwürfel weichkochen. Den Reis in 2 Tassen Wasser garen. Zuccini in kleine Würfel schneiden und 10 Minuten vor Beendigung der Garzeit dem Reis beifügen. Das in Würfel geschnittene Herz, Reis und Gemüse mischen. Fertig!

 

! Im Gegensatz zum Menschen kann der Hund Reis nur aufschliessen, wenn er lange mit viel Wasser geköchelt hat und richtig pappig geworden ist. Nötigenfalls Wasser nachgießen. Beim Fleischanteil an das richtige Verhältnis denken !

 
 

Gekochtes Herz mit Flocken, Lauch

 

Zutaten

1-2 Schweineherzen, 2 Suppentassen Haferflocken oder Hundeflocken ( Menge nach Bedarf), 1/2 Stange Lauch, 1 Gemüsebrühwürfel

Zubereitung

Das Herz in Wasser mit dem Brühwürfel weichkochen. Etwa 10 Minuten vor Ende der Garzeit die Lauchstange kleingeschnitten dazugeben. Das Herz herausnehmen, kleinwürfeln und mit den Flocken in die Brühe geben. Mit einem Löffel Sonnenblumenöl gemischt servieren.

 

! Sie können Hundeflocken oder Haferflocken nehmen. Die Hundeflocken brauchen nicht mitgekocht werden, sondern nur in Brühe eingeweicht. Im Gegensatz zu Haferflocken, die mitgekocht werden müssen.

 
 
 
 

Gekochtes Herz, Suppennudeln & geraspelte Möhren

 

Zutaten

1 Rinderherz, 2 Tassen dünne Suppennudeln, 1 Möhre, 1 Brühwürfel mit Sonnenblumenöl oder Knochenbrühe

Zubereitung

Herz in Wasser mit dem Gemüsebrühwürfel garen. Im anderen Topf Nudeln weichkochen. Das gegarte Herz würfeln. Nudeln mit Brühe übergießen, Öl zugeben. Alles mischen und die geraspelte Möhre unterziehen.

 
 

Leber mit Haferflocken & gedünstetem Chicorée

 

Zutaten

2-3 Scheiben Rindsleber, 6 EL Haferflocken oder 2 Tassen Hundeflocken, 1 kleiner Chicorée, Bratensoße (aus Tube)

Zubereitung

Die Leber im Öl braten und kleinschneiden. 1 Tasse Wasser hinzufügen. Etwas Bratensauce einrühren. Die gekochten Haferflocken, oder Hundeflocken ohne Vorkochen dazugeben und mischen. Den kleingeschnittenen Chicorée kurz in wenig Wasser dünsten und unterziehen.

 
 

Leber mit Haferflocken & gedünsteten Tomaten

 

Zutaten

2-3 Rindsleber, 5 EL Haferflocken oder Hundeflocken, 2 Tomaten, Bratensoße

Zubereitung

Die Leber kleinschneiden und in wenig Öl gut durchbraten. Die Tomaten mit kochendem Wasser übergießen, enthäuten, kleinschneiden und vor Zugabe des Wassers kurz mitdünsten. 1 Tasse Wasser hinzufügen. Etwas Bratensoße beigeben und umrühren. Die Haferflocken kochen (Hundeflocken ungekocht) einrühren und wie immer gut abkühlen lassen.

 
 

Schinkenfleckerl

 

Zutaten

150 gr. Vollkornnudeln, 4 Scheiben gekochter Schinken, 2 EL Sonnenblumenöl, 1 geraspelte Möhre  

Zubereitung

Nudeln im Wasser weichkochen. Gekochten Schinken in kleine Fleckerl schneiden und in Pfanne anbraten. Die abgetroften Nudeln und die Möhren dazugeben. Auskühlen lassen. Fertig

 
 
 
 

Suppenfleisch mit Linsen

 

Zutaten

1 Suppentasse Linsen, 400 gr Suppenfleisch, Maggi Zwiebelgewürz

Zubereitung

Linsen am Vortag in Wasser einweichen. Am nächsten Tag mit Wasser auffüllen bis kurz über die Linsen und aufsetzen. Suppenfleisch in Stückchen schneiden & mit den Linsen zusammen wiechkochen (ca. 30 Minuten). Ein bißchen Zwiebelgewürz dazugeben und abkühlen lassen. Fertig!

 
 

Rinderhack gebraten mit Reis und roher Möhre

 

Zutaten

250 gr Rinderhack, 1 Suppentasse Reis, 1 Möhre

Zubereitung

Rinderhack leicht anbraten. Reis im Wasser pappig kochen. Beides vermischen. Möhre kleinraspeln dazugeben und auskühlen lassen. Fertig!

                                                

 

 

Hackfleisch mit Reis

 

Zutaten

200 gr Rinderhack, 1 Scheibe Toast oder Semmelbrösel,  1 Ei  2 EL Möhrenraspel, 1 Suppentasse Reis

Zubereitung

Toast im Wasser einweichen und gut ausdrücken. Zusammen mit Hack und Ei mischen. In Öl leicht anbraten. Den Reis gut garen. Alles zusammen vermischen (Reis, Hack und Möhren) Fertig! Wenn Sie statt Toast, Semmelbrösel nehmen trocken unter das Hack mischen.

 
 
 
 

Fleischwurst mit gedünsten Möhren

 

Zutaten

1 Stk. oder 1 Ring Schinkenwurst, 3 Möhren, 1 EL Bierhefeflocken, 1/2 Tasse Reis

Zubereitung

Die Fleischwurst mit kochendem Wasser übergießen um sie heiß zu machen. Möhren in Scheiben schneiden, in wenig Wasser dünsten und pürieren. Die Wurst häuten, würfeln und mit den möhren und dem pappig gekochten Reis vermischen, auskühlen lassen. Fertig!

   

 Bitte immer daran denken nach dem Essen sollte auch der Hund ruhen!!!

 

 

Hühnerragout mit Gemüse und Reis

 

Zutaten

Hühnerklein und Hühnermägen, 1 Möhre und 1 Lauchstange 1 Tasse Reis

Zubereitung

Hühnerklein & -mägen in 1/2 l Wasser gar kochen. Etwa 10-15 Minuten vor der Garzeit die Möhre und den Lauch dazugeben. In der Zwischenzeit den Reis in reichlich Wasser weichkochen. Das Hühnerfleisch von den Knochen lösen & wie die Mägen kleinschneiden. Die Hühnerbrühe durch ein feines Sieb schütten, damit keine Splitter zurückbleiben. Gemüse fein zerkleinern und alles mit dem Reis vermischen. Fertig!

 

Fisch

 

Fischstäbchen mit Reis

 

Zutaten

8 Fischstäbchen, 1 Suppentasse Reis, 2 Möhren

Zubereitung

Fischstäbchen in wenig Öl beidseitig je 5 Minuten durchbraten lassen. Reis in reichlich Wasser weichkochen, Möhren raspeln und alles vermischen. Abkühlen lassen, fertig!

Fischstäbchen mit Zuccini oder Salatgurke, Kartoffelbrei

 

Zutaten

8 Fischstäbchen, 1 mittlere Zuccini oder 1/2 entkernte Salatgurke, 3 gekochte Kartoffeln, Margarine und Knochenbrühe              

Zubereitung

Wie oben Fischstäbchen durchbraten. zuccini oder Gurke kleinschneiden und in einer 2. Pfanne goldbraun braten. Die gekochten Kartoffeln kleinschneiden, in heie Margarine geben und einmal durchrühren. Knochenbrühe angießen und mit dem Schneebesen gut durchschlagen. Fertig!

Fisch mit Kartoffelbrei und Blumenkohl

 

Zutaten

1 Paket Tiefkühlfisch, 300 gr., 1 Paket Kartoffelpüree-Flocken (3 Tassen) (oder selber zubereitet), 1/2 kleiner Blumenkohl, Sonnenblumenöl           

Zubereitung

Den tiefgefrorenenFisch in wenig Öl von beiden Seiten anbraten, zerpflücken und genaustens nach gräten durchsuchen. Das Kartoffelpüree zubereiten, dabei aber etwas weniger Wasser verwenden als auf der Packung beschrieben, da am Schluß Blumenkohlwasser dazu kommt. (für einen mittelgroßen hund brauchen sie 6 Tassen Flüssigkeit und 3 Tassen Püreeflocken).

Den zerkleinerten Blumenkohl in wenig Wasser garen. Anschließend mit dem Garwasser unter das Püree mischen. Sobald es ausgekühlt ist, den Fisch unterheben. Fertig!

Fischfrikadellen mit Reis

 

Zutaten

1 Paket Tiefkühlfisch, 1 eingeweichtes Brötchen, 1/2 Möhre, 1 Ei, 1 Suppentasse Reis, evtl. Mehl zum wenden

Zubereitung

Den Fisch in Öl durchbraten, zerpflücken und nach gräten durchsuchen! Mit dem ausgedrückten Brötchen, dem Ei und der feingeraspelten Möhre, Frikadellen formen & evtl. in Mehl wenden. Den Reis in 2 Tassen Wasser weichkochen. Frikadellen zerkleinern und mit dem Reis vermischen. Fertig!

Thunfisch mit Nudeln

 

Zutaten

1 Dose Thunfisch, 120 gr kleinere Nudeln (Suppennudeln)

Zubereitung

Nudeln weichkochen. Den Thunfisch unter die noch warmen Nudeln mischen. Fertig!

 

                                          

ohne Fleisch

 

Nudeln mit Linsen

 

Zutaten

1 Suppentasse Linsen, 1 Brühwürfel, 120 gr Nudeln

Zubereitung

Linsen am Vortag in Wasser einweichen. Über Nacht quellen lassen. Mit Wasser bedeckt in ca. 35 Minuten weichkochen. Den Brühwürfel beifügen. Die gekochten Nudeln untemischen, auskühlen lassen. Fertig!

Nudeln mit Erbsen und Möhren

 

Zutaten

3 Möhren, 1 kleine Dose Erbsen, 120 gr Suppennudeln, 1/2 Brühwürfel

Zubereitung

Möhren kleinschneiden und in wenig Margarine dünsten. Anschließend mit einer 1/2 Tasse Wasser ablöschen. Wenn die geschnittenen Möhren gar sind, Erbsen dazugeben und alles pürieren. Mit dem Brühwürfel würzen. Die Nudeln kochen und dazugeben. Fertig!

Nudeln mit Tomatensoße

 

Zutaten

150 gr Nudeln, 1 Päckchen Tomatensoße (Pulver),                        gehackte Petersilie, evtl. Tomatenpüree (Tube)                                                          

Zubereitung

Nudeln kochen. Tomatenpulver in 1/4 l Wasser einrühren, aufkochen. Über die Nudeln gießen, Petersilie und Tomatenpüree zugeben. evtl. etwas geriebenen Käse darüber streuen. Fertig!

Gebratene Nudeln mit Ei

 

Zutaten

125 gr Nudeln, 1 Ei, 2 EL Milch, 1 1/2 EL Öl

Zubereitung

Nudeln kochen und abtropfen lassen. Die Nudeln in der Pfanne anbraten. Das Ei mit der Milch verschlagen, etwas salzen und über die Nudeln geben.

panierte Auberginen-Schnitzel

 

Zutaten

1 mittelgroße Aubergine, 2 Eier, 1 Knoblauchzehe,                   Semmelbrösel,  1 EL Olivenöl und 1 EL Sonnenblumenöl                                  

Zubereitung

Die Aubergine in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Mit Kräutersalz bestreuen. Die Eier auf einen teller zerschlagen, salzen und die Knoblauchzähe hineindrücken. Auf einen anderen Teller die brösel geben. Die Auberginenscheiben nacheinander erst im Ei und anschließend in den Bröseln wälzen. Öl erhitzen und das panierte Gemüse darin beidseitig auf kleiner Flamme anbraten. Dazu geben Sie Reis. Fertig!

Gemüse-Pfannkuchen

 

Zutaten

1 Möhre  oder 1 kleine Zuccini oder 1/2 entkernte Salatgurke     Sonnenblumenöl, 2 Suppentassen Vollkornmehl, 1 Ei, Milch

Zubereitung

Gemüse kleinraspeln und in einer Bratpfanne mit Sonnenblumenöl 5 Minuten dünsten. Aus dem Mehl, Milch und Ei einen Teig machen. Das gedünstete Gemüse in den Teig geben. Anschließend in der Pfanne ein paar Pfannkuchen herausbacken. Zerschneiden und auskühlen lassen. Fertig! Was übrig bleibt zum Frühstück geben.

Kartoffelbrei, gebratene Zuccini

 

Zutaten

4 große Kartoffeln, Milch und Margarine, 1 große Zuccini, 1 EL Zitronensaft

Zubereitung

Pellkartoffeln schälen und pürieren. Margarine heißmachen, Kartoffeln zufügen und die Milch angießen. Mit dem Schneebesen gut durchschlagen. Zuccini in Scheiben schneiden und in wenig Öl auf beiden Seiten goldbraun braten. Zitronensaft zugeben. Anschließend alles vermischen und gut auskühlen lassen.

Hafer-Möhrensuppe

 

Zutaten

2 mittelgroße Möhren,  Sonnenblumenöl, 6 EL Haferschrot, 1 EL Bierhefeflocken, 1/2 l Gemüsebrühe (aus Würfel),  ein bißchen Salz

Zubereitung

Möhren kleinraspeln und einige Minuten dünsten. Den Haferschrot zu den Möhren geben. Umrühren und Gemüsebrühe angießen. Im Topf bei halbgeschlossenen Deckel ca. 10 Minuten köcheln lassen. Die Suppe ganz wenig salzen und die Bierhefeflocken einstreuen. -SEHR GESUND-

Kartoffelsuppe

 

Zutaten

4 mittelgroße gekochte Kartoffeln, 1 mittelgroße Möhre, Knochenbrühe und Gemüsebrühwürfel, getrockenetes Bohnenkraut, Suppennudeln, bißchen Margarine

Zubereitung

Margarine im Topf heiß machen, Bohnenkraut dazugeben und 1 Min. dünsten. Kartoffeln pürieren und dazugeben. Mit dem Schneebesen glattrühren. DIe Knochbrühe und den Gemüsebrühwürfel dazu und gut umrühren. Gekochte Nudeln beigeben und am Schluß die geraspelte Möhre. Gut auskühlen lassen!

 

Extra

bestimmt lecker

500g Mehl
Ca.200ml Milch
1 Ei
2 Essl. getrocknete Kräuter
3 Essl. Honig
2 gepresste Knoblauchzehen

Alle Zutaten verrühren. Dies ergibt einen trockenen Teig, der nun zu einer Rolle geformt wird. Schneiden Sie nun mit einem Messer gleich große Taler ab. Die Taler auf ein Blech legen, mittlere Schiene, bei ca. 200 Grad Celsius 20 Minuten backen.   

Oder

250g Vollkornflocken
125g Butter oder Margarine
2 Eier, getrennt
1 Teelöffel Fleischbrühenextrakt, gekörnt
Butter und Eigelb schaumig rühren. Fügen Sie die Haferflocken und die Fleischbrühe hinzu und heben Sie zuletzt den steif geschlagenen Eischnee unter.
Nun formen Sie aus dieser Masse wallnussgroße Kungeln und drücken sie zu Talern platt. Bei ca. 200Grad Celsius werden diese Taler nun 20 Minuten auf mittleren Schienen gebacken.

 

Sollten Sie Rezepte  haben, über die sich auch andere Hunde freuen würden, so können Sie mir diese zusenden!
gosdatura@gmx.de  

 

 

Karotten-Käse-Muffins

ihr braucht;

1 Tasse Vollkornmehl

1 Tasse Weizenmehl

1 Esslöffel Backpulver

1 Tasse Reibekäse

1 Tasse gehobelte Karotten

2 grosse Eier

1 Tasse Milch

1/4 Tasse Pflanzenöl

 

Ich mache zusätzlich noch 1 Tasse Haferflocken mit rein.

Ihr könnt auch statt der 1 Tasse Vollkornmehl, 2 Tassen Weizenmehl nehmen. Wie ihr wollt.

 

Und so wirds gemacht;

Den Herd auf 175 °C vorheizen. Ein Muffinblech fetten oder die Mulden mit Backpapier auskleiden. Mehl und Backpulver gut mischen. Käse und Karotten hinzugeben und mit den Händen alles gut verkneten. Die Eier dazu geben, dann Milch und Pflänzenöl einrühren. Die Masse über die Mehlmischung gießen und vorsichtig vermengen. Die Muffinmulden zur 3/4 mit Teig füllen. 20-25 Min. backen und abkühlen lassen.

Ihr könnt auch statt des Muffinblechs ein ganz normales Blech nehmen, mit Backpapier auslegen, oder einfetten und dann in großzügigem Abstand einfach handtellergroße Teigstücke auf dem Blech verteilen.

Mittelgroße bis große Hunde bekommen einen ganzen “Muffin” und kleine Hunde einen Halben.

 

Und nun viel Spaß beim ausprobieren.

Unsere Hunde sind regelrecht davon begeistert.

Ich würd mich freuen, wenn ihr mir mitteilt, ob es euren Hunden, oder euch :-) geschmeckt hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tip zur Fütterung

 

Bevor der Hund sein fressen bekommt sollte er sitzen vor Ihnen stehen oder Platz machen und nur auf ein Komando von Ihnen bitte immer das gleiche Kommando verwenden darf der Hund das Futter zu sich nehmen. Bitte dieses Wort immer gebrauchen wenn der Hund etwas fressen darf und dann nimmt er auch nichts von unterwegs auf oder von Fremden an (wenn Sie Glück haben).

Futter das dem Kühlschrank ist für den Hund tabu.

 

 

Wenn er nach 15 Minuten nicht gefressen hat tun sie die Futterschüssel weg, das Futter wenn es feucht ist entsorgen. So haben Sie immer eine gute Kontrolle ob ihr Hund auch gesund ist.

Unsere Hunde bekommen kein Dosenfutter oder die sogenannten Futterschalen. Da diese doch mehr als die Hälfte aus Wasser bestehen.

Diese Geld Ausgaben können Sie sich sparen.

Feste Nahrung ist auch besser für die Zähne ihres Hundes

 

Am besten füttern Sie Ihren Hund mit Trockenfutter, da es alle wichtigen Vitamine welcher Ihr Hund benötigt enthält.

Es sollten keine Antioxidationsmittel, Konservierungsstoffe, Farbstoffe und tierische Nebenerzeugnisse enthalten sein.

Der Proteinanteil nicht mehr als 22% beträgt.

Das Trockenfutter können Sie mit ständig wechselnden Zutaten verändern

Sie möchten schließlich auch nicht täglich das Gleiche essen.

 

 

 

Kartoffeln, Nudeln, Reis; Gemüse, Obst Haferflocken, geschrotetes Getreide oder Müsli

2 bis 3 x pro Woche ein rohes Eigelb oder ein ganzes gekochtes Ei

 

Fisch, Herz, Lunge, gekochtes Huhn, Thunfisch Quark, Joghurt, Hüttenkäse unter das Trockenfutter gemischt werden.

Wir geben unseren Hunden jeden Tag für alle vier 1 Eßlöffel Distelöl Sonnenblumenöl Maiskeimöl unter das Futter

Als Belohnung so zwischendurch bekommen unsere Hunde morgens jeder ein Kalbsleberwurstbrot und dazwischen ein Stück Trocken Pansen zum Kauen Ochsenziemer Büffelhautknochen Pansenbrot oder auch ein Stück getrocknetes Brot.

 

 

 

 

Knoblauch:

Knoblauch ist für Hunde genauso gesund wie für uns Menschen. Im Knoblauch ist der Wirkstoff Allizin, der Stoff wirkt gegen Bakterien und Pilze, Allizin ist auch für den charakteristischen Geruch zuständig. Knoblauch wirkt nicht nur antibakteriell, sondern auch antimykotisch und antibiotisch (man sagt auch er sei das Antibiotikum der Natur). Gleich zeitig wirkt Knoblauch positiv auf das komplette Kreislaufsystem und erhöht die Wiederstandskraft.
Ich gebe jeden Tag eine gepresste Knoblauchzehe mit ins Futter.

 

Äpfel:
Sehr gut Erfahrung haben wir mit Äpfeln gemacht. Im Apfel ist der Stoff  Pektin enthalten. Dieser bindet alle Giftstoffe in Magen des Hundes und im Darm. Wie viel Ihr Hund verträgt müssen Sie austesten. Einfach in Futter reiben oder vierteln. Der Apfel reinigt gleich zeitig das Gebiss der Hunde.  

 

 

 

 

 Eintopf (Rind)

 

Energiegehalt 1,04 MJ/100 Gramm Futter

50 Prozent Suppen- oder Kopffleisch vom Rind (roh oder gekocht)
2 Prozent Rinderleber (gekocht)
3 Prozent Eigelb (roh)
20 Prozent Joghurt
20 Prozent Vollkornreis (lange gekocht)
5 Prozent Broccoli (gekocht)
Calcium oder Mineralstoffmischung je nach Gewicht des Hundes

Fleisch und Leber in maulgerechte Stücke schneiden. Den Vollkornreis im Verhältnis von einer Tasse Reis zu 2,5 Tassen Wasser 30 Minuten bei kleiner Hitze kochen. Dann, wenn Sie das Fleisch kochen wollen, die Stücke dazugeben. Ebenso die Broccoliröschen hinzugeben. Noch einmal 15 Minuten auf kleiner Hitze kochen. Falls zu wenig Wasser im Topf ist, schütten Sie es nach. Abkühlen lassen und die restlichen Zutaten unterrühren. Wird gerne gefressen, wenn es noch lauwarm ist.

 

Geeignet für:

  • normale Hunde
  • Leistungshunde
  • untergewichtige Hunde
  • alte Hunde
  • Welpen und Junghunde (Calcium oder Mineralstoffmischung erhöhen)

Nicht geeignet für:

  • tragende und säugende Hündinnen; wenn Sie aber den Reisanteil auf 15 Prozent verringern und etwas Pflanzenöl hinzufügen, ist es auch für sie geeignet
  • übergewichtige Hunde

 

 

Futter-Wahrheiten und neue Studie

Die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe ist eines der elementarsten Unterscheidungsmerkmale zwischen handelsüblichen Futtersorten aus den Gross- und Lebensmittelmärkten und den höherwertigen Futtersorten. Ebenso ist die Art der Konservierung ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Hier mal wieder eine grundlegende Übersicht, was auf der Verpackung drauf steht und was drin ist oder nicht und was der Hund warum braucht. Dazu die erste Teil-Veröffentlichung einer Langzeitstudie über Magendrehung der renommierten Purdue-Universität (Indiana) über ernährungsbedingte Risikofaktoren.

Die Erklärungen (Deklarationen) auf den Futter-Verpackungen:
Gesetzeslücken erlauben den Herstellern zu werben: "wir fügen unserem Futter kein Etoxiquin, BHT oder BHA bei". Doch diese Konservierungsmittel sind bereits in den Ausgangsprodukten der verschiedenen Futtersorten enthalten und müssen daher nicht mehr deklariert werden.

Wissen wir, welche Hühnerfabriken, die nicht ohne Pharmaka auskommen, auch Hochpreis-Hundefutter-Hersteller beliefern, was wirklich im Industriefutter als Konservierungsmittel drin steckt? Und in welchen Mengen? Warum muss "Sensitive", "Leicht" oder "Light" angeboten werden für Hunde, die immer allergischer, immer empfindlicher auf Futter reagieren? Weil die anderen diese Allergie gefördert haben?

Nichts ist auf dem Futtersektor undurchsichtiger als die tatsächliche Qualität der Ausgangsprodukte, der Grundstoffe, und die "Zutaten". Nichts ist durchschaubarer als das äusserst niedrige Qualitätsniveau der EU-Vorschriften.

Seit der zwangsläufigen Anpassung an das EU-Futtermittelrecht werden zum Beispiel beim Rohprotein nur Mindestgehalte vorgegeben. Es kann also vorkommen, dass in der "Analyse" 19 Prozent steht, aber der wirkliche Gehalt 29 Prozent beträgt. Rohprotein ist die Zusammenfassung aller Aminosäuren (Eiweiss-Verbindungen).

Daraus kann der Laie aber nicht ermessen, ob sie aus pflanzlicher oder tierischer Quelle sind. Auch Klärschlamm oder Tiermehl können als Träger fungieren. Soja ist billig für die Hersteller, aber für Hunde oft schwer verdaulich. Hochwertiges Futter kommt ohne Menadion (künstlich synthetisiertes Vitamin K) aus.

Ein hoher Anteil an Rohfasern (unverdauliche, pflanzliche Ballaststoffe) erhöht die Kotmenge. Unter Rohasche sind meist alle Mineralien gemeint. Dieser Anteil sollte nicht über sechs Prozent liegen. Ein zu hoher Anteil belastet die Nieren. Auch hier werden nach EU-Norm nur Höchstwerte aufgeführt.

"Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse": Diese Deklaration reicht von Fleisch bis Tiermehl. Lammfleisch zum Beispiel muss nur zu knapp die Hälfte reines Fleisch sein.

Verunsicherung durch Täuschung: Der Käufer wird verwirrt durch die Erklärungen "Antioxidantien" und "Konservierungsstoffe". Der deutsche Hersteller von "Allco" in einer internen Mitteilung: "Sowohl Antioxidantien als auch Konservierungsstoffe gehören zu den deklarationspflichtigen Zusatzstoffen, die in Anlage 3 der Futtermittelverordnung aufgeführt sind."

Beide Zusatzstoff-Gruppen haben unterschiedliche Wirkungen. Antioxidantien sind Substanzen (Ethoxiquin, BHT, BHA, Ascorbinsäure wie Vitamin C und Tocopherole wie Vitamin E), die chemische Radikale binden und dadurch den oxidativen Verderb von Futter verzögern. Konservierungsstoffe hingegen greifen in den Stoffwechsel von Mikroorganismen (Bakterien, Pilze) ein oder verzögern den mikrobiellen Verderb durch ph-Wert-Absenkung mit organischen Säuren (Ameisen-, Propion- oder Essigsäure).

Beide Stoffgruppen verlängern die Haltbarkeit des Futters. Der oxidative Verderb von Trockenfutter muss aber bei den heute üblichen Fettgehalten und Mindesthaltbarkeitsfristen durch Antioxidantien von allen Herstellern verringert werden.

In der Zusammensetzung sollte der Hersteller alle Zutaten genau auflisten. Also nicht nur einfach Fleisch und Getreide, sondern die Art des Fleisches (Hühnerfleisch oder Lammfleisch), sowie Art und Sorte des Getreides, das verwendet wird.

"Fleisch"

Es kann Fleisch verwendet werden kann, das von ungeklärter Herkunft ist (Abdeckerei oder Schlachtabfälle). Daher sollte die Art des Fleisches angegeben werden, um sicher gehen zu können, welches Fleisch als Proteinquelle verwendet wird. Ein guter Hersteller wird Art und Herkunft des Fleisches angeben und sich nicht hinter dem Sammelbegriff "Fleisch" verstecken.

Von zweifelhafter Herkunft sind die so genannten "tierischen Nebenerzeugnisse". Laut europäischem Futtermittelrecht dürfen Kadaver, Hufe, Innereien, Urin etc. unter diesem Begriff in das Futter gemischt werden. Ein Hersteller, der diese minderwertigen Zutaten vermeidet, erklärt deshalb genau, welche Zutaten in dem Futter sind. Warum also sollte ein Hersteller dies deklarieren, wenn angeblich hochwertiges Fleisch in seinem Futter ist?

Da auch hochwertige und wichtige Innereien zu den "tierischen Nebenerzeugnisse" gehören, ist es ratsam auf einen Hersteller zu vertrauen, welcher Art und Herkunft seiner Zutaten genau auflistet.

Steht auf einer Futtersorte etwa "Lamm min. 4%", darf sich dieses Futter "Lammfleischfutter" nennen, auch wenn die restlichen 96 Prozent vom Schwein oder Rind kommen. Auch die Qualität und Herkunft der "4 % Lamm" ist nicht eindeutig geklärt, da es alles mögliche vom Lamm sein kann. Diese "4 %" entscheiden über die Sorte des Futters, obwohl der überwiegende Teil undefinierbarer Herkunft ist.

Das Ergebnis dieser laschen Rechtsprechung sind wechselnde Rezepturen und eine wechselnde Akzeptanz beim Tier, letztlich Unsicherheit beim Verbraucher und beim Käufer.

"Getreide"

Getreide sollte in geringer Form im Futter sein, da Hunde und Katzen Beutefresser sind. Leere Füllstoffe wie Erdnussschalen, Reisstärke, Sojamehl, Weizengrane oder Abfallprodukte aus der Bierbrauerei haben in einem guten Futter nichts verloren. Sie geben dem Tier nur ein Gefühl der Sättigung, werden aber zu einem geringen Teil verdaut und finden als "grosser Haufen" ihr Ende.

Die Verwendbarkeit dieser Zutaten ist also schlecht. Hinter dem Begriff "pflanzliche Nebenerzeugnisse" verstecken sich solche Zutaten.

"Konservierung"

Durch einige kritische Verbraucher kamen die grossen Hersteller dazu, BHA und BHT hinter dem Begriff "EWG-Zusatzstoffe" zu verstecken. BHA (E320) und BHT (E321) sind künstliche Antioxidantien, die Krebs verursachen und allergische Reaktionen hervorrufen können.

Diese künstlichen Konservierungsstoffe dürften nicht verwendet werden, da sie im Humanbereich nicht bei Allergieproblemen und Migränepatienten eingesetzt werden sollen.

Weitaus bessere Konservierung wird durch die Vitamine E und C erzielt, sowie mit diversen Ölen und Kräuterextrakten.

Der Zusatz "ohne künstliche Konservierungsstoffe" ist aber kein Freibrief für diese Futtermarken. Es kommt darauf an, welches Antioxidiant verwendet wurde. Antioxidanten verhindern die Ranzigkeit des Fettes. Hochwertige Fette benötigen wenige bis gar keine Konservierungsstoffe.

Protein

"Baustein des Lebens". Für die Bildung von Muskeln, Knochen, Haut, Fett, Blut und Gewebe verantwortlich. Proteine setzen sich aus Aminosäuren zusammen und werden in tierische und pflanzliche Proteine (essentielle und nichtessentielle Aminosäuren) unterteilt. Angaben sind in verdaulichem Rohprotein gemacht. Einige Hersteller haben begriffen, dass die früher hohen Rohprotein-Werte von weit über 25 Prozent zurückgefahren werden müssen.

Fette

Wichtige Energielieferanten. Ungesättigte Fettsäuren können teilweise nicht selbst gebildet werden und müssen aufgenommen werden. Fette spielen eine Rolle bei der Akzeptanz der Tiernahrung. Gute Futter verzichten dank hochwertiger Fette auf künstliche Duftstoffe und Lockstoffzusätze.

Kohlehydrate

Kohlehydrate sind die zweitwichtigsten Energiespender. Für eine ausgewogene Ernährung müssen Kohlehydrate mit den Proteinen in der richtigen Relation stehen - das ist aber individuell für jedes Lebewesen. Stärke und Zucker sind für Schnellkraft verantwortlich. Zu den gut verdaulichen Kohlehydraten zählen aufgeschlossener Mais, gekochter Reis (aber nicht billiger!) und aufgeschlossener Weizen.

Rohfaser

Diese Ballaststoffe müssen ausgewogen für eine gute Verdauungsarbeit die Regulierung des (Futterdurchfluss) im Dickdarm sorgen.

Vitamine

Organische Nährstoffe, in kleinen ausreichenden Mengen lebensnotwendig, müssen zugeführt werden: Fettlösliche (A, D, E und K) und wasserlösliche (B-Komplex, Vitamin C, Folsäure, Calcimpantothenat und andere) sind für den Stoffwechsel verantwortlich. Wasserlösliche (nicht jedoch Vitamin B12) werden nur wenig vom Körper gespeichert, erfordern stete Zufuhr über die Nahrung. Gefahr: Bei fettlöslichen Vitaminen kann überdosiert werden.

Mineralstoffe

Kalzium, Phosphor, Magnesium, Natrium, Kalium und Chlor sind wichtig für einen funktionierenden Stoffwechsel.

Wasser

Unentbehrlich für das Lockern der Nahrung im Verdauungstrakt, den Transport der Nährstoffe zu den Geweben, den Zellstoffwechsel und die Ausscheidung. Und für die Regulierung der Körpertemperatur.

Ein Hund vermag bis zu drei Wochen auf Nahrung verzichten, aber bereits ein Wassermangel von mehr als zehn Prozent kann tödlich sein.



Kehrt sich die Erkenntnis beim Thema Magendrehung um?

Auszug aus der über sechs Jahre währenden Studie der Purdue-Universität zur Magendrehung: Teilreport über ernährungsbedingte Risikofaktoren

Aus der Ausgangsstudie mit 1991 Hunden aus elf grossen und riesigen Rassen wurden 106 mit Magendrehung in diesen Teil der Studie einbezogen und mit 212 zufällig ausgewählten Hunden als Kontrollgruppe verglichen. Die gesamte Studie wird demnächst in einerm der US-amerikanischen Tierärzte-Journal veröffentlicht. hundezeitung.de veröffentlicht als erstes Fachmedium einen Auszug:

Die Studie hat den Zusammenhang früherer Berichte erwiesen, wonach ein erhöhtes Risiko für Magendrehung besteht bei zunehmendem Alter, ein "Verwandter ersten Grades" mit Magendrehung, und eines erhöhten Futternapfes.

Neue Ergebnisse erbrachten ein 160 Prozent erhöhtes Risiko, wenn Hunde ein Trockenfutter bekommen, das innerhalb der ersten vier Inhaltsstoffe (laut Deklaration auf der Verpackung die Zutaten, die in der Reihenfolge des Gewichts aufgelistet werden) Fett enthält. Das Risiko steigt auf 200 Prozent, wenn das Trockenfutter Ascorbinsäure (Vitamin C) als Konservierung (Preservative) erhält, das in den ersten vier genannten Inhaltsstoffen steckt.

Trockenfutter, die Fleischmehl mit Knochenanteil enthalten (unter den ersten vier Inhaltsstoffen) senken das Risiko um 53 Prozent.

Anfeuchten des Trockenfutters hat keinen Einfluss auf das Risiko. Aber wenn die Futter Ascorbinsäure enthalten und dann angefeuchtet werden, steigt das Risiko um 300 Prozent.

Ungefähr 30 bis 33 Prozent der Fälle von Magendrehung in der Studie konnten auf Trockenfutter mit Fett und/oder Ascorbinsäure in den ersten vier Inhaltsstoffen zurückgeführt werden.

 

Viel Spaß beim Ausprobieren, Verfüttern wünschen wir Euch
 
18.4.2005 aktualisiert
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